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Battlefield 1: USK gibt Spiel ab 16 Jahren frei

Der Multiplayer-Shooter Battlefield 1 hat – im Gegensatz zu seinen Vorgänger – in Deutschland eine Alterseinstufung ab 16 Jahren bekommen. Trotzdem erscheint der Titel hierzulande ungeschnitten.
Manchmal können wir als Spieler die Entscheidungen der USK einfach nicht nachvollziehen. Ein gewisses Zombie-Spiel aus Polen erhält keine Freigabe, aber Mortal Kombat X bekommt in der ungeschnitten Fassung ein USK-18-Siegel? Und warum sind die Assassin’s Creed-Teile immer ab 16 Jahren freigegeben, wo dort doch teils brutalere Dinge passieren als in manch Ego-Shooter? Nun überrascht uns die „Unabhängige Selbstkontrolle“ erneut: Battlefield 1 bekommt in Deutschland ein USK-16-Siegel. Wer sich jetzt fragt, ob der Entwickler DICE dafür irgendwelche Schnitte vorgenommen hat, den können wir beruhigen: Der Shooter erscheint in Deutschland in der gleichen Fassung wie etwa in den USA oder in unseren Nachbarländern.

Das kommt in zweifacher Hinsicht unerwartet: Zum einen wurden alle Battlefield-Teile seit Bad Company 2 (die Free-to-Play-Ausflüge der Serie mal außenvorgelassen) mit einer Freigabe ab 18 Jahren versehen. Und Battlefield 1 machte auf uns in der Beta keinen weniger brutalen Eindruck als etwa Battlefield 4. Man denke nur mal an die Nahkampfattacken mit dem Bajonett. Zum anderen hätten wir mit Blick auf das Szenario des Ersten Weltkriegs und beispielsweise den Giftgasangriffen niemals daran gedacht, dass Battlefield 1 an Jugendliche unter 18 Jahren verkauft werden dürfte. Hinzu kommt noch, dass die PEGI, also das Pendant zur USK in vielen europäischen Ländern, eine 18er-Freigabe vergeben hat.

Battlefield 1 erscheint am 21. Oktober für den PC, die PlayStation 4 und die Xbox One.

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