gwent the witcher card game

Gwent – The Witcher Card Game entstand an einem Wochenende

The Witcher 3: Wild Hunt wurde nicht nur aufgrund seiner tollen Geschichte, Spielwelt und Grafik abgefeiert. Auch das Kartenspiel Gwent (Gwint in der deutschen Version) sorgte für Begeisterung. Dabei ist das Konzept in sehr kurzer Zeit entstanden.

Damien Monnier ist Lead Designer bei CD Projekt RED und war für The Witcher 3: Wild Hunt verantwortlich. In einem Interview hat er erzählt, wie Gwent eigentlich entstanden ist. Fest stand: Das Entwicklerteam wollte auch im dritten Teil der „The Witcher“-Serie wieder ein Minispiel haben. Es sollte sich dabei jedoch nicht wieder um das Würfel-Poker handeln, das in den beiden Vorgängern gespielt werden kann. Also beauftragte CD Projekt RED ein eigenes Team damit, eine neue Nebenbeschäftigung für The Witcher 3 zu kreieren.

Doch die Arbeit sollte keine Früchte tragen. Sämtliche Konzepte des Teams wurden abgelehnt. Laut Monnier habe nicht viel gefehlt und das Würfel-Poker wäre auch im Finale der Rollenspieltrilogie der nette Zeitvertreib für Geralt gewesen. Doch der Lead Designer habe unbedingt etwas Neues gewollt, etwas Besseres. So soll er sich an einem Wochenende mit einem Freund hingesetzt und die Grundidee von Gwent entwickelt haben, was Monate später die Spieler begeistern sollte.

Die Fans nahmen das Kartenspiel so positiv auf, das sich viele von ihnen per E-Mail an CD Projekt RED gewendet haben sollen, in denen es hieß, das Team möge Gwent doch bitte als eigenständiges Spiel umsetzen. Genau das wurde mit Gwent – The Witcher Card Game auf der E3 im Juni angekündigt. Die geschlossene Beta soll im September beginnen. Wir freuen uns schon darauf, Gwent erstmals gegen menschliche Spieler zocken zu können und nicht mehr nur die armen Bauern in The Witcher 3 auszunehmen. Gwent – The Witcher Card Game erscheint für PC, PS4 und Xbox One. Über eine mögliche Mobile-Fassung ist noch nichts bekannt.

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