no man's sky

Na Man’s Sky: Unser Ersteindruck

Am Freitag, den 12 August startete die PC Version des Onlinegames No Man’s Sky und wir haben uns die letzten Tage in die Abenteuer gestürzt, um euch einen ersten Eindruck zu geben.

Das hier ist kein Test/Review, dafür müssten wir noch viel mehr spielen. Es soll lediglich eine erste Einschätzung des Spiels sein.

Über No Man’s Sky wurde im Vorfeld viel geschrieben. Ein riesigen Universum, mit Trillionen an Planeten, die man alle ohne Ladezeiten besuchen und erkunden kann. Ambitioniert ist hier noch eine Übertreibung. No Man’s Sky ist ein Onlinegame. Man ist nicht alleine in diesem riesigen Universum. Tausende von Spielern tummeln sich dort – aber aufgrund der immensen Größe des Universums wird man diese anderen Spieler nur in sehr seltenen Ausnahmefällen sehen. Die Atmosphäre, die das Spiel erzeugt ist also eher eine der Einsamkeit. Man ist ein Mensch, in einer Aliengalaxie, man ist alleine, muss überleben und vielleicht trifft man mal auf einen anderen Spieler.

Dieses Gefühl der Einsamkeit wird direkt von Anfang an erzeugt. Man erwacht auf einem fremden Planeten, auf dem man mit seinem Raumschiff abgestürzt ist. Nun möchte man natürlich von dieser Welt entkommen und muss dazu sein Schiff reparieren. Außerdem entdeckt man eine mysteriöse rote Kugel, den Atlas, der einen auf eine Reise schickt, hinter sein Geheimnis zu kommen – sofern man das möchte. Also macht man sich erstmals zu Fuß auf, um die für die Reparatur des Schiffes nötigen Rohstoffe zu finden. Und so haben wir uns aufgemacht, den Planeten etwas zu erkunden.

No Mans SkyÜberleben auf einem fremden Planeten

Unglücklicherweise landeten wir auf einem lebensfeindlichen Planeten mit hoher Strahlung. Wir mussten also darauf achten, nicht zu lange außerhalb des Schiffs zu bleiben. Dort lud sich der Strahlenschutz automatisch wieder auf. Unterwegs kann man dies aber auch tun, indem man entsprechende Rohstoffe sammelt und den Strahlenschutz damit wieder auflädt. Während unserer Erkundungs- und Sammeltour entdeckten wir ein Heridium-Vorkommen, das wir als Rohstoff für die Reparatur des Schiffs berauchten. Also bauten wir die Ressource mit dem Laser unseres Multitools ab. Dies machte eine Drohne aufmerksam, die nachsehen wollte, ob wir eine Gefahr darstellten. Unglücklicherweise flog diese Drohen direkt in den Strahl unseres Laser, woraufhin wir als Bedrohung eingestuft wurden. Die Drohne aktivierte fünf Wächter, die uns eliminieren sollten. Frisch gestartet mit einer schlechten Waffe hatten wir keine Chance und flohen. Glücklicherweise entdeckten wir in der Nähe eine Höhle und rannten dort hinein, verfolgt von den Wächtern. Im Labyrinth konnten wir diese jedoch abschütteln, woraufhin sie die Jagd einstellen.

Erlebt eigene Geschichten

Allerdings hatten wir uns nun verirrt und wanderten ziellos durch das Höhlensystem. Dort lauerten einige aggressive Kreaturen, die wir mit dem Laser des Multitools verjagen konnten. Als die Lebenserhaltungssysteme des Raumanzugs sich stetig entluden und zudem die Ladung des Multitools zur Neigung ging, erreichten wir einen Ausgang, der jedoch von Felsen versperrt war. Wäre das Multitool noch aufgeladen gewesen, hätte wir die Felsen wegsprengen können, doch so mussten wir schnell einen weiteren Ausgang finden. Währenddessen befand sich das Lebenserhaltungssystem des Anzugs schon im roten Bereich und in der Höhle regten sich mehrere der Kreaturen. Endlich erreichten wir einen Ausgang, durch welchen wir uns in die Freiheit quetschen konnten. Nun mussten wir schnellstmöglich zurück zum Schiff. Unterwegs entdeckten wir einige Pflanzen, die wir ohne Multitool „abbauen“ und so wieder Energie für das Tool gewinnen konnten. Damit war es möglich, die für die Lebenserhaltung nötigen Rohstoffe abzubauen und das Lebenserhaltungssystem wieder aufzuladen. Zurück beim Raumschiff konnten wir dieses mit unseren gesammelten Rohstoffen reparieren und endlich von diesem Planeten entkommen.

no man's skyOhne jegliche Ladezeiten hoben wir von der Oberfläche ab und starteten ins All. Es wurde eine Raumstation in der Nähe angezeigt, welche wir mit einen Flug durch ein Asteroidenfeld erreichen konnten. Unterwegs bauten wir noch einige Rohstoffe aus den Asteroiden ab. Bei der Station angekommen, wurde automatisch die Landung eingeleitet. Nun hieß es, mit den Aliens dort zu kommunizieren, um an die Bauteile für einen Hyperantrieb zu kommen. Gesagt getan war unser Schiff nun gerüstet für längere Reisen außerhalb des Sonnensystems. Doch bevor wir dieses verlassen wollten, empfingen wir noch ein mysteriöses Signal von einem der anderen Planeten des Systems und machten uns auf den Weg dorthin.

Fazit:

Die ersten Spielstunden von No Man’s Sky sind das, was man daraus macht. Will man eine Story anhand von Quests erleben, dann ist man wohl eher falsch im Spiel. Zwar gibt es eine Geschichte rund um den mysteriösen Atlas, doch diese ist eigentlich nur Beiwerk, um einen durch das Universum zu führen. Die eigentlichen Geschichten sind die, die man im Spiel selbst erlebt, wie unsere Flucht vor den Wächtern in die Höhle und die ständige Angst, dass das Lebenserhaltungssystem versagt oder wie von einem der Monster gefressen werden. Wem diese Art der Geschichten gefällt, der wird sicher Spaß mit No Man’s Sky haben. Ob dieser Spaß aber auch langfristig anhält, das werden wir noch sehen.

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