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No Man’s Sky: Hello Games dementiert „Superformel“-Nutzung

Vergangene Woche berichteten wir darüber, dass das niederländische Unternehmen Genicap den „No Man’s Sky“-Entwickler Hello Games der Patentverletzung beschuldigt hat. Bezogen war diese auf die sogenannte „Superformel“, die der belgische Pflanzengenetiker Johan Gielis vor vielen Jahren entwickelt hat.

Gielis arbeitet heutzutage bei Genicap und hat ein Patent auf die Nutzung der Formel auf einem „Unterhaltungsgerät“. Hello Games soll diese Formel ohne Erlaubnis verwendet haben, um damit das prozedural generierte Universum seines Open-World-Spiels No Man’s Sky zu erschaffen.

Nun hat sich Firmengründer und Managing Director Sean Murray auf Twitter zu dem Thema geäußert. Dort schreibt er, dass die „Superformel“ von Gielis in No Man’s Sky nicht zum Einsatz komme und dass es sich bei der ganzen Geschichte um eine Falschmeldung handle. Allerdings sei an dieser Stelle gesagt, dass Murray selbst 2015 gegenüber dem Magazin The New Yorker gesagt hat, dass Hello Games die Formel von Gielis verwende.

Möglicherweise ist das ja bei der Version von No Man’s Sky, die am 10. August für PC und PlayStation 4 erscheinen wird, nicht mehr der Fall. Vielleicht hat das Team die Formel im Laufe der Entwicklung ausgetauscht. Andernfalls sagt Murray nicht die Wahrheit. Er fügte seiner Aussage auf Twitter noch hinzu: „Ich wünsche Johan Gielis […] alles Gute für die Zukunft. Wir werden uns nach der Veröffentlichung des Spiels treffen und über Mathematik sprechen.“

Der Release von No Man’s Sky in etwas mehr als zwei Woche scheint jedenfalls nicht in Gefahr zu sein. Genicap hatte bereits gesagt, man habe nicht vor, die Veröffentlichung des Spiels zu verhindern. Lediglich ein Anwalt hatte von einem Verkaufsstopp gesprochen, sollte die Nutzung der „Superformel“ nachgewiesen werden. Fürs Erste können wir uns alle auf das baldige Erscheinen von No Man’s Sky freuen, das bereits mehrfach verschoben wurde.

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