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Paragon – Die Folgen des „Monolith“-Updates in Zahlen

Am 6. Dezember hat Paragon ein umfangreiches Update erhalten, das viele Dinge umgekrempelt hat – mit großen Auswirkungen.

Wenn Entwickler drastische Veränderungen an ihren Spielen vornehmen, dann kann das stets auf zwei Arten enden: Entweder findet die Fangemeinde das super, weil sich ein Titel besser spielt als zuvor, oder sie wendet sich komplett ab, weil die Änderungen in ihren Augen alles schlechter gemacht haben. Im Fall von Paragon sieht auf den ersten Blick recht gut aus: Das kostenlose Third-Person-MOBA wurde am Nikolaustag mit dem „Monolith“-Update komplett überarbeitet. Nicht nur, dass Entwickler Epic Games die alte Karte durch eine kleinere Map ausgetauscht hat, das Team hat auch sehr viel am Gameplay geschraubt. Paragon spielt sich nun schneller als noch vor zwei Wochen.

Die Änderungen mögen nicht jedem gefallen, wie manche Kommentare auf Reddit zeigen. Einige Fans kritisieren, dass Paragon mit dem Update an Tiefgang verloren habe, weil es nur noch darum gehe, welche Helden am meisten Schaden verursachen. Teamplay beziehungsweise die richtige Teamzusammenstellung seien nicht mehr so wichtig, wie sich das ein Teil der Spieler wünschen würde.

Auf der anderen Seite hat das „Monolith“-Update aber auch dafür gesorgt, dass die Spielerzahlen gestiegen sind. Die Zahl der wöchentlich aktiven Nutzer hat sich Epic zufolge um 44 Prozent erhöht. Außerdem sollen die Anzahl zurückkehrender Spieler um 200 Prozent und die Summe von Leuten, die mehr als vier Tage die Woche Paragon spielen, um 13 Prozent gestiegen sein, wie Executive Producer John Wasilczyk gegenüber Polygon bekannt gegeben hat.  Insgesamt verzeichnet Epic Games derzeit mehr als 5 Millionen Paragon-Spieler. Das Studio kann also vorerst zufrieden sein. Die Frage ist eben nur: Bleiben die Spieler treu oder werden wir bald schon wieder über sinkende Zahlen berichten?

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