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Paragon – Nach Update: Spieler gehen auf die Barrikaden

Mit Paragon versucht Entwickler Epic Games das MOBA-Genre zu revolutionieren – oder sich zumindest einen Teil des Kuchens zu sichern. Doch trotz überwältigender Grafikpracht steht Epic Games vor großen Problemen, denn die Community ist alles andere als begeistert über die jüngsten Änderungen an Paragon. Kann das noch was werden oder ist die Flut an negativem Feedback der Sargnargel für das Projekt?

Das #Neuland scheint nicht nur unserer Frau Kanzlerin Probleme zu bereiten. Auch Epic Games, von denen man doch erwarten sollte, dass sie sich auf Internet und Kommunikation verstehen, steht derzeit vor großen Problemen, liegen Entwickler und Community doch im Clinch miteinander. Streitpunkt ist das jüngste Update für das MOBA Paragon. Während die Spieler im Forum von Paragon Sturm laufen, bemüht sich Epic Games um Aufklärung in Form eines Blogbeitrags. Darin schreiben die Entwickler:

“Wir haben gerade viele Änderungen veröffentlicht, um die Länge von Partien zu verringern. Die Länge von Partien war lange zu ausufernd. Das ist eine der häufigsten Beschwerden bei unseren Umfragen unter den Spielern. Was das betrifft, so haben wir keine gute Arbeit geleistet, um euch die Hintergründe zu vermitteln.”

Epic Games sieht das Problem demnach in der Kommunikation. Transparenter will man fortan sein und erklärt im gleichen Beitrag dann auch die Hintergründe für die jüngsten Änderungen. Ob die Community den Fehler ebenfalls in der Kommunikation begründet sieht, scheint allerdings fraglich, zielen die Beschwerden im Forum doch primär auf das Balancing ab.

Für Epic Games bedeutet dieser kleine Shitstorm gleich doppelt Ärger, denn negative Schlagzeilen sind das letzte, was Paragon, der “Underdog” im Rennen um die Pole-Position im MOBA-Markt, derzeit gebrauchen kann. Schließlich zementieren League of Legends, Smite und Dota 2 ihre Marktführerposition mit jedem Millionen-Dollar-Turnier weiter ein.

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